Wenn ein Sternekoch ein „menu molto buono“ zaubert

26. November 2019 von
Das La Fontaine in Wolfsburg hat von Mittwoch bis Samstags immer Abends geöffnet. Fotos: Marc Angerstein

Wolfsburg. Über ein gutes und auch hochwertiges kulinarisches Angebot erfreut sich unsere gesamte Region bekanntermaßen, seit Jahren begleiten wir die Küchen zwischen Harz und Heide auf regionalKulinarisch.de. Im Schatten von Sven Elverfelds „Aqua“, dem Drei-Sterne-Restaurant in Wolfsburg, steht aber neben dem „Saphir“ auch das Restaurant „La Fontaine“, dessen Besuch sich grundsätzlich immer lohnt.

Es genießt schon seit dreißig Jahren am Stück einen sehr guten Ruf und erfreut sich seit mehr als zwanzig Jahren durchgehend an einen Michelin-Stern (regionalKulinarisch.de berichtete mehrfach ). Neben einem klasssischen á la carte Angebot gibt es auch immer Menü-Varianten, ohne dass der Gast einen „Stern-Zuschlag“ beim bezahlen befürchten muss.

Darüber hinaus überrascht das La Fontaine – übrigens Teil des Hotels „Ludwig im Park“ – mit speziellen Themenabenden. Unsere Redaktion war erst vor wenigen Wochen beim „italienischen Abend“.

Leute die sagen, ‚wenn ich italienisch essen gehen will, dann gehe ich zum Italiener‘, waren auch noch nie beim italienischen Abend im La Fontaine. Er fand im Oktober auch erst zum zweiten Mal statt. Sehr gelungen, schon die Tischdekoration verhieß, dass es ein besonderer Abend werden würde und machte deutlich, dass es kein normaler La Fontaine-Besuch war.

Es gab zunächst einen italienischen Gruß aus der Küche, nicht irgendwelche Antipasto, sondern italienische Feinheiten, die dazu verleiteten, in die Küche zurück grüßen zu lassen. Zu jedem Gang des Abends wurden harmonierende italienische Weine eingeschenkt. Weine, die wirklich sehr gut zum Essen passten. Gang für Gang. Zuvor ein venezianischer Prosecco.

Kabeljau mit roter Beete, Brotsalat mit Kapern und Pesto…

…Zweierlei Steinpilzsüppchen…

…Perlhuhn-Ricotta-Crespelle Raviolo mit Lachs und Blattspinat sowie Auberginen-Melanze…

…Zitronensorbet, aufgefüllt mit italienischem Prosecco.

Auch das ist Italien: Rinderbraten mit Barolosauce (Brasato al Barolo),
Bohnen-Artischockengemüse, cremige Polenta und rotes Zwiebelpüree.

Und zum Schluss „Dolce Italiani“.

Der Preis pro Person betrug inklusive Aperitif, aller Weine, Wasser und Kaffee nach Wahl 145 Euro pro Person. Wer auf die Getränke komplett verzichtet hätte, wäre mit nur 85 Euro davon gekommen… Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar. Wie gesagt: Der Michelin-Stern wird nicht extra berechnet…

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