Weihnachtstollen selber backen: So einfach geht das!

2. Dezember 2018 von
Weihnachtstollen selbst backen: Kein Problem! Foto: Pixabay

Region. Wer zu Weihnachten selbst gebackenen Stollen genießen will, sollte jetzt nach dem ersten Advent loslegen: Denn der Stollen sollte nach dem Backen und vor dem Verzehr ruhen. Die regionalKulinarisch.de-Leser ruhen nicht, sondern besorgen erst einmal die Zutaten. Christstollen selbst backen – das hat Tradition. Fertig kaufen, das kann jeder! Und da wir zwei Weihnachtsfeiertage haben, backen wir auch zwei Stollen in einem Ofen. Das spart Energie. Die benötigten Zutaten sind schon für zwei ausgelegt.

Zutaten:

  • 150 ml Milch
  • 500 g + etwas Mehl
  • 1 Würfel (42 g) frische Hefe
  • 2 EL + 50 g Zucker
  • 100 g Rosinen
  • 2 EL Rum
  • eine Prise Salz
  • 300 g weiche Butter
  • 1 Ei (Gr. M)
  • je 50 g Zitronat und Orangeat
  • 75 g gehackte Mandeln
  • 150 g Puderzucker
  • Backpapier, Alufolie

Extra-Tipps:

  • Hefeteig erst einmal ohne Trockenfrüchte vorbereiten
  • Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, damit Teig besonders schön und schmackhaft wird (lauwarme Milch)
  • Nach Zugabe der Früchte den Teig eher drücken statt kneten
  • Teig darf nicht zu lange gehen, da er dann zu trocken wird – helfen tut da: Marzipanrohmasse
  • Für mehr Aroma kann man z.B. Kardamom, Zimtblüte und Tonkabohne verwenden
  • Für den Ofen gibt es extra Stollenbackformen oder man nimmt selbstgefaltete Alufolien-Manschetten
  • Damit die Rosinen nicht anbrennen kann man anfangs etwas Teig abnehmen, diesen dünn ausrollen und vorm Backen um den Stollen hüllen
  • Nach dem Backen den warmen Stollen mit Butter bepinseln und Puderzucker bestreuen, dadurch wird Stollen haltbar und die Aromen gelangen ins Innere (zweimal wiederholen)
  • Geduld ist angesagt: am besten den Stollen etwa zwei Wochen ruhen lassen, damit Aromen sich entfalten können (außer bei Quark- oder Mohnstollen – die brauchen nicht solange)
  • Stollen von der Mitte her aufschneiden und danach die zwei Hälften zusammenschieben – so bleibt er länger frisch
  • Bestenfalls in ein Leinentuch oder in Alu-Folie einwickeln, kühl und an einem dunklen Ort (Blechdose) aufbewahren

Zubereitung:

Die Milch lauwarm erwärmen und 500 g Mehl in eine große Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe in kleinen Stücken hinzugeben. Die Masse mit 2 EL Zucker, warmer Milch und wenig Mehl vom Rand mit einer Gabel verrühren. Zugedeckt und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen die Rosinen in ein Sieb geben, waschen, abtropfen lassen und in Rum einweichen.

Danach 50 g Zucker, 1 Prise Salz, 150 g Butter und das Ei auf den Mehlrand des Vorteiges geben. Alles mit den Knethaken eines Mixers zu einem glatten Teig verkneten. Zitronat, Orangeat, Mandeln und Rosinen mit den Händen unter den Christstollen-Teig kneten. Anschließend den Teig für den Christstollen zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Backofen vorheizen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175°C/Gas: Stufe 3) und ein Blech mit Backpapier auslegen.

Den Teig erneut durchkneten, halbieren zwei Teigrohlinge ausrollen und zu einem Christstollen formen. Eine Umrahmung aus mehrfach gefalteter Folie um die Christstollen legen und nochmal 20 Minuten gehen lassen. Die Christstollen im Ofen ca. 10 Minuten backen. Ofen herunterschalten (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas: Stufe 2), die Christstollen 18–20 Minuten weiterbacken.

Christstollen im Wechsel mit zerlassener Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben. Die Stollen auskühlen lassen und nochmals dick mit Puderzucker bestäuben. Anschließend in Alufolie wickeln und die Christstollen vor dem Anschneiden etwa 2 Wochen, kühl und trocken lagern.

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