Spitzenkoch Paul Bocuse gestorben

20. Januar 2018 von
Genießer und Gourmets auf der ganzen Welt trauern um Paul Bocuse. Symbolbild: Pixabay

Region. Er liebte Gerichte mit Wein und Sahne, und nicht Erbsen, die man durch vier teilt, sagte Paul Bocuse einmal. Er stand für eine einfache, frische Regionalküche und revolutionierte damit die französische Gastronomie. Der Erfinder der Nouvelle Cuisine und Drei-Sterne-Koch starb nun im Alter von 91 Jahren, wie Frankreichs Innenminister Gérard Collomb auf Twitter mitteilte.

Kulinariker auf der ganzen Welt trauern, auch in unserer Region, aber insbesondere für Frankreichs Gourmets ist es ein schwerer Tag. Collomb würdigte Bocuse auf Twitter als „Papst der Gastronomie“. Nach französischen Medienberichten bezeichnete Präsident Emmanuel Macron den Sternekoch als „die Inkarnation der französischen Küche“.  Die französische Gastronomie verliere „eine mythische Figur, die sie in großer Form geprägt hat. Alle Köche weinten um ihn, im Elysée-Palast und in ganz Frankreich.“

Bocuse erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen für sein Werk, unter anderem 1965 seinen dritten Michelin-Stern für sein Restaurant „L’Auberge du Pont de Collonges“ bei Lyon, das noch heute als „Drei-Sterne-Tempel“ gilt. Der Gastronomieführer GaultMillau bezeichnete Bocuse als „Koch des Jahrhunderts“, „Gastronomie-Papst“ und 2011 als „Meisterkoch des Jahrhunderts.

 

 

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