Sechs Schritte: So gelingt der Gänsebraten garantiert

9. November 2018 von
Nach 240 Minuten wird gegessen. Foto: Pixabay

Region. Am Sonntag ist Martinstag und bei zahlreichen Familien in unserer Region gibt es dazu wieder traditionell die Martinsgans mit Rotkohl und Kartoffelklößen (regionalKulinarisch.de berichtete). Auch zu Weihnachten wird sie zwischen Harz und Heide auf zahlreichen Tellern landen. Doch viele trauen sich nicht an die Zubereitung. regionalKulinarisch.de zeigt, wie ein knuspriger und goldbrauner Gänsebraten auf jeden Fall gelingt. 

Beim Einkauf geht es schon los: Lieber eine frische Gans von heimischen Anbietern kaufen, als eine Tiefkühl-Gans aus Osteuropa. Auf den Wochenmärkten in der Region zu dieser Jahreszeit kein Problem. Für bis zu acht Personen ist eine bratfertige Gans mit einem Gewicht von 4000 bis 4500 Gramm erforderlich. Außerdem werden

  • 2 Zwiebeln
  • 4 (säuerliche) Äpfel
  • 4 EL Salz
  • Majoran (frisch oder gerebelt)
  • 1 Prise frisch gemahlenen Pfeffer
  • ggf. 1 TL Speisestärke

benötigt. Rotkohl und Kartoffelklöße sind traditionell gute und leckere Begleiter der Gans. Je nach Lust und Laune können Sie diese selbst herstellen oder zu einer fertigen Variante aus dem Supermarkt greifen. Die Zubereitungszeit des Geflügels beträgt etwa 20 Minuten. Die gesamte Garzeit dauert etwa 220 Minuten, so dass nach etwa 240 Minuten die ofenfrische Gans genossen werden kann.

In sechs Schritten zum leckeren Gänsebraten. Foto: Pixabay

Erster Schritt:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Von der Gans den Flomen (Fett) entfernen, daraus kann je nach Gusto später Gänseschmalz zubereitet werden. Die Gans gründlich von innen und außen waschen, danach mit Küchenpapier (Zellstoffrolle) sorgfältig trocken tupfen.

Zweiter Schritt:

Äpfel und die Zwiebel schälen und jeweils in mittelgroße Würfel schneiden. Nach Geschmack mit Majoran, Pfeffer und etwas Salz würzen. Damit die Gans füllen und die Öffnungen mit den Holzspießchen verschießen, damit die Füllung nicht wieder herausfällt.

Dritter Schritt:

Mit Küchengarn die Keulen des Geflügels zusammenbinden. Die Haut der Gans kräftig, intensiv und vollständig mit Salz einreiben. Den Vogel mit der Brust nach unten in einen großen Bräter, Römertopf oder auf ein tiefes Backblech legen, 200 ml Wasser angießen. 30 bis 40 Minuten bei Ober- und Unterhitze im Ofen garen.

Vierter Schritt:

Die Gans wenden und etwa 150 Minuten garen. Dabei etwa alle 20 bis 30 Minuten mit dem ausgetretenen Fett begießen. So bleibt das Fleisch saftig und die Haut wird knusprig. Rund 20 Minuten vor dem Servieren Temperatur des Backofens auf 230 °C erhöhen. Dann wird die Gans schön knusprig und braun.

Fünfter Schritt:

Die Gans aus dem Ofen und dem Behältnis nehmen und bei 140 °C in einem anderen Gefäß warmhalten. Den Bratensaft abgießen. Das sich nach kurzer Zeit absetzende Fett abschöpfen. Den Rest der Sauce eventuell mit etwas Speisestärke abbinden und auf dem Herd noch einmal kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sechster Schritt:

Jetzt die Gans auf einer große Servierplatte oder Holzbrett tranchieren und gemeinsam mit der Sauce und der Füllung servieren.

regionalKulinarisch.de wünscht einen guten Appetit!

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