Safran: Genießen wie der Göttervater

7. April 2014 von
Safran für die gute Küche.

Safran für die gute Küche.

Safran ist ein edles Gewürz, das man unbedingt entdecken sollte. Jörg Günther von der Gewürzmanufaktur Temperos hat für Kulinarisch38 einige Tipps.

Safran ist sicher kein Genussartikel für alle Tage. Aber unsereiner ist auch nicht Zeus. Der Göttervater soll auf einem Bett von Safran geschlafen haben. Ob die rötlich schimmernden Fäden deshalb in der Antike so beliebt waren oder wegen des bitter-herb scharfen Geschmacks. Wir wissen es nicht. Was wir wissen: Auf das Fälschen oder Verschneiden von Safran standen hohe Strafen. In der Gewürzmanufaktur Temperos zeigt Jörg Günther die Unterschiede. »Es ist wie bei allen Dingen. Die Versprechungen, man braucht für eigentlich hochwertige Produkte wenig bezahlen, entpuppen sich schnell als Unwahrheit«, erklärt Günther. Wenn man die »richtigen« Fäden neben die Billigprodukte legt – bei Temperos gibt es Anschauungsmaterial –, sieht man das sofort.

Safran komibiniert

In den Speisen, die vom Safran intensiv goldgelb gefärbt werden, erst recht. Die Verwendungsmöglichkeiten seien vielfältig, so Günther: »Aufgrund seines Aromaprofils passt er zu Salzigem und Saurem. Eine schöne Gewürzkombination ist Safran, Kardamom und Piment d‘Espelette.« Aber auch zu Paprika delicatesse, Cayenne und Knoblauch harmonierten die kostbaren Fäden. Den fein-herben Geschmack von Safran muss man einfach einmal erlebt haben. Für die volle Aromenentfaltung, so der Tipp der Gewürzmanufaktur, möge man ihn mit einem Mörser etwas anstößeln und im Ofen bei 50 Grad einige Minuten erwärmen.

Spargel und Safran: Eine gute Kombi.

Spargel und Safran: Eine gute Kombi.

Und als Butter über Spargel

Ein gutes Einstiegsrezept hat Jörg Günther gleich zur Hand: eine Safranbutter. Man benötigt einen viertel Teelöffel Safran, eine ebenso große Menge Salz, zwei Teelöffel Orangen-und ein einen mit Zitronenschale. Das Ganze wird in 150 ml Orangensaft und zwei Teelöffel gegeben, aufgekocht und auf drei Esslöffel reduziert. Diese Menge mit einem Esslöffel Grandmanier ablöschen und unter 250 g zimmerwarme Butter heben und erkalten lassen. Die Safranbutter schmeckt über Spargel oder Steaks. Harmoniert aber auch mit Fisch. Die Investitionskosten halten sich in Grenzen. Der Genuss nicht.

Dass man mit Safran sogar gesund abnehmen kann, ist in diesem kostenlosen E-Book nachzulesen. Die Autorin Aida Alamou schildert darin die Möglichkeiten, wie das Gewürz die Verdauung anregt und den Gemütszustand hebe: »Wer Safran als Gewürz täglich mit in seinen Speiseplan einbaut, der wird die Diät besser durchhalten.«

Anzeige
Anzeigen
Anzeigen