Leberkäse für die »schnelle Nummer«

14. August 2014 von

Schnell und kulinarisch für den Alltag. Da kann es schon mal ein herzhafter Leberkäse mit Kartoffelbrei, Zwiebeln und Spiegelei sein.

Leberkäse ist immer eine feine Sache.

Leberkäse ist immer eine feine Sache.

Wer kennt das nicht? Die alltägliche Frage: Was gibt es heute zu essen? Die Zeit ist knapp und der gute Geschmack bleibt oft auf der Strecke. Das muss nicht sein, denn manchmal geht auch die »schnelle Nummer« in der Küche, die allen schmeckt und trotzdem wenig Mühe macht. In Anlehnung an den letzten Bayernurlaub – oder zumindest auf der Durchfahrt nach Italien, wo man mindestens einmal zur Rast im blau-weißen Land rasten sollte – kann das ein schöner Leberkäse sein. Es lohnt sich, zu einem Fleischer-Fachgeschäft zu gehen. Man sollte natürlich fragen, ob die bajuwarische Spezialität selbst hergestellt oder zugekauft worden ist.

Kleinigkeiten machen das gewisse Etwas aus

Bei den mehligen Kartoffeln für den Kartoffelbrei sind die auf den Märkten der Region erhältlichen vom Geschmack her den Kaufhaussorten vorzuziehen. Das Geheimnis eines guten Kartoffelbreis, die Franken sagen übrigens »Stampf«, ist das ausgiebige stampfen und ein ordentliches Stück Butter. Salz, Pfeffer, Muskat und Milch ist eh klar. Eine echte Bereicherung ist noch ein Löffel Kräutersenf von unseren Freunden aus Einbeck. Mit einem schnellen Spiegelei und gebratenen Zwiebeln (die großen Gemüsezwiebeln machen kaum Aufwand) ist rasch ein richtiges Essen gezaubert. Gute Eier gibt’s aus der Region zum Beispiel vom Kulinarisch38-Partner Hof Glindemann in Volzum, die beim Gourmetmarkt-Röber zu haben sind. Diese Kombi schmeckt (fast) jedem und beantwortet die tägliche Frage bequem.

Kartoffelbrei:
1,5 kg mehlige Kartoffeln
½ l Milch
1 Eßl. Butter
Muskat, Salz, etwas Pfeffer
Für die geschmorten Zwiebeln:
750 g Zwiebeln
Rapsöl
1 Eßl. Butter

4 Scheiben Leberkäse

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