Köstliche Kombination im Herbst: Pilze und Wein

4. November 2018 von
Geschmorte, gebratene oder gedünstete Pilze und erlesene Weine passen gut zusammen, oft ergeben sie eine geradezu köstliche Verbindung. Foto: Pixabay

Region. Waldpilze sind eher anspruchsvoll in der Wahl ihrer Tischpartner und suchen im Wein eher feine und milde Aromen.

Ein delikates Mischpilz-Potpourri verlangt beim Wein zwar nach Fülle, aber nicht nach zu überschwänglicher Aromatik. Der Steinpilz als feinster aller Speisepilze beispielsweise geht eine perfekte geschmackliche Symbiose mit einem dezent-fruchtigen gehaltvollen Weißburgunder ein. Der Wein darf durchaus eine gewisse Reife mitbringen, denn die delikaten Pilzaromen lassen ihn dennoch jugendlich frisch erscheinen. Die milde Säure bewahrt die Harmonie dieses schmelzig-delikaten Gerichts. Ausdrucksvolle, kross in Butter geröstete (Stein)-Pilze lassen sich gerne mit einem herzhafteren Tropfen mit frischer Fruchtsäure wie z.B. einem Riesling kombinieren – eine köstliche Verbindung!

Zum Braten spielen Waldpilze in der Regel eine angenehm begleitende Nebenrolle. In diesem Fall steht dem Braten die Wahl seiner „weinigen Tischpartner“ zu. Dass auch bei dieser Liaison die delikaten Pilzaromen im ausdrucksvollen Miteinander nicht verloren gehen, dafür sorgen geschmeidige Spätburgunder beispielsweise von der Ahr, aber auch delikate Württemberger Schwarzrieslinge.

Pilze solo zubereitet, mit üppiger Sahnesauce und Knödeln, brauchen einen feinfruchtigen frischen Riesling, der der feinen Opulenz des Gerichts mit Lebendigkeit begegnet, heißt es in einer Veröffentlichung des Deutschen Weininstituts.

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