Keine Pommesbude: „Frittenwerk“ eröffnet in Braunschweig

24. Mai 2019 von
Mehr als nur Fritten im Friitenwerk. Fotos: Christian Schaffrin

Braunschweig. 
Packt die Pommesgabeln aus, kanadische Fritten gibt’s jetzt auch in Braunschweig! Vom 07. bis 09. Juni feiert das Frittenwerk am Kohlmarkt sein großes Eröffnungswochenende. Für den Düsseldorfer Familienbetrieb ist es die zehnte Filiale, die mit Frittenliebe und Handarbeit die Herzen der Frittenfans erobern möchte, heißt es in einer Pressemitteilung, die wir ungekürzt und unkommentiert veröffentlichen. 

Vor gut viereinhalb Jahren startete das erste Frittenwerk in Düsseldorf – seither sind Filialen in Köln, Frankfurt, Aachen, Essen, Stuttgart und Wolfsburg hinzugekommen. Erst Mitte Mai eröffnete die neunte Filiale in Dortmund. Die bisherige Beliebtheit des Street-Food-Konzepts verspricht: Hier kommt alles andere als eine gewöhnliche Pommesbude auf Braunschweig zu.

Das Frittenwerk befindet sich am Kohlmarkt in den Räumlichkeiten des ehemaligen Starbucks-Cafés. Hier münden die zentralen Einkaufsstraßen der Stadt, außerdem ist die weitläufige Außengastronomie des neuen Frittenwerks schon von weitem sichtbar.


Ein Hauch Kanada in Braunschweig

Herzstück der erst kürzlich grunderneuerten Speisekarte ist das kanadische Nationalgericht Poutine: Frei aus dem Französischen übersetzt heißt der Name so viel wie „Sauerei“. Statt mit einem Klecks Ketchup oder Mayo werden Fritten hierbei mit aufregenden Toppings und Saucen garniert. Das kann mitunter ganz schön matschig werden. Neben dem kanadischen Klassiker – Pommes mit Bratensauce und schmelzendem Käse – finden sich unter anderem auch feurige Chili Cheese Fries, frische Guacamole und würziges Pulled Pork oder Pulled Turkey auf der Karte.

Pommes ab 2,70 Euro

Preislich ist für den kleinen und großen Hunger gesorgt: Eine klassische Portion Fritten gibt’s bereits ab 2,70 Euro. Die Poutines hingegen sind ein waschechtes Hauptgericht und lassen für 5,20 bis 7,50 Euro keinen Magen knurrend zurück. Wer auf ungewöhnliche Toppings lieber verzichtet, bekommt natürlich auch die klassische Portion Currywurst-Pommes. Saisonale Gerichte frischen das Angebot außerdem immer wieder auf. Dank des „Fast Casual“-Konzept hat jeder Gast seine Pommesschale in Windeseile in der Hand.

Verzicht auf Plastikprodukte

Das Team vor Ort legt so oft es geht selbst Hand an: bei den hausgemachten Saucen, den frisch geschnittenen Kräutern und Beilagen. Biologisch abbaubare Verpackungen, Tüten und Besteck schonen zudem die Ressourcen und leben eine umweltbewusste Esskultur vor. Oberstes Grundprinzip ist dabei der Verzicht auf Plastikprodukte. Diesen Weg möchte das Frittenwerk auch in Braunschweig weitergehen.

Bei der Einrichtung setzt das Frittenwerk ebenfalls auf viel Grün. Ein echter Blickfang wird die eindrucksvolle, lebendige Mooswand im Gastraum, die längst zum Markenzeichen geworden ist.

Der Schritt nach Niedersachsen im vergangenen Jahr kam kaum überraschend. Seitdem das Frittenwerk 2016 erstmals außerhalb NRWs eröffnete, wünschen sich Frittenfans in ganz Deutschland eine Filiale in ihrer Stadt. Auch aus Braunschweig wurden die Rufe immer lauter. Die Möglichkeit, an einem so zentralen wie schönen Standort (samt denkmalgeschützter Fassade) wie dem Kohlmarkt zu eröffnen, konnte sich das Frittenwerk-Team demnach nicht nehmen lassen.

Der grün gestaltete Innenbereich hat 63 Sitzplätze. Die Außengastronomie bietet Platz für weitere 20 Gäste. Mit der neuen Filiale entstehen knapp 20 neue Arbeitsplätze.

Eröffnungswochenende mit DJ

Das junge Team ist gespannt darauf, wie die Braunschweiger das Konzept in ihrer Stadt aufnehmen. In Düsseldorf, Köln und inzwischen auch vielen anderen Städten ist das Frittenwerk optisch wie geschmacklich nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Am dreitägigen Eröffnungswochenende darf sich von Freitag bis Sonntag jeder selbst ein Bild von der neuen Filiale machen. Ein DJ versetzt die Gäste mit frühlingshaften Beats direkt in entspannte Frittenlaune.

Hintergrund: Das Frittenwerk

Die erste Frittenwerk-Filiale in Düsseldorf Bilk konnte sich bereits im ersten Jahr über die Auszeichnung des „Bahnhofs¬Shop des Jahres“ und die Nominierung zu den Top 6 der innovativsten Gastronomiekonzepte, dem „Leaders Club Award“, freuen. Es folgten Jahre der Weiterentwicklung und des Lernens, bevor 2016 weitere Filialen in Köln und Aachen eröffneten. 2017 hat das Frittenwerk erstmals den Schritt in ein anderes Bundesland gewagt: Die Filiale im hessischen Frankfurt wurde hervorragend angenommen. Ein Flagship-Store in der Ruhrmetropole Essen folgte genauso wie ein weiteres Heimspiel in Düsseldorf, einer Filiale in Stuttgart und einer in Wolfsburg. Im Mai 2019 eröffnete eine weiter Filiale in Dortmund. Im Sommer folgt eine Filiale in Karlsruhe. Seit März 2018 tourt außerdem der eigene Foodtruck „FRITTENWERK – Der Truck“ durchs Land.

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