Geheimtipp: „Nosche Djahn“ im Safran

1. Oktober 2018 von
Narendj Palau ist ein goldener Basmati-Reis mit Bitterorangen-Streifen, Pistazien und Mandeln, verfeinert mit Safran und mit untergehobenem zarten Kalbfleisch. Dies ist eines von vielen überraschenden Gerichten. Fotos: Marc Angerstein

Braunschweig. Am Schöppenstedter Turm, in der Helmstedter Straße 58e, gibt es ein afghanisches Restaurant, das als Geheimtipp für asiatische Küche gilt und nicht überlaufen ist. Es heißt wie die Krokus-Art, aus dessen Blüten-Narben das gleichnamige Gewürz gewonnen wird: Safran. Gemütlich, klein, modern. Montags Ruhetag.

Die afghanische Küche bietet eine große Vielfalt an Aromen und Gewürzen. Das als Kriegsregion und wegen der Bundeswehreinsätze durch die Nachrichten bekannt gewordene Land liegt im Herzen Asiens. Die sogenannte Seidenstraße, eine der ältesten und bekanntesten Handelsstraßen seinerzeit, führt direkt hindurch. Deshalb wurde die afghanische Küche schon früh durch zahlreiche Handelsreisende und deren Esskulturen geprägt.

In diese Welt der Aromen und Gewürze, in die Raffinessen der asiatischen Kochkunst, kann am Rande der Stadt Braunschweig eingetaucht werden. Im Safran werden nur original afghanische Gerichte nach traditionellen Gerichten zubereitet. Unsere regionalKulinarisch.de-Redakteure waren überrascht über diese authentische Gastronomie, die von sehr freundlichem Personal begleitet wird. In der Küche wurden Haarnetze und an den Tisch nur edle Speisen getragen. Preislich leicht gehoben, aber Gewürze sind auch nicht gerade günstig. Ein empfehlenswerter Tipp auf jeden Fall. „Nosche Djahn!“ – also übersetzt: „Guten Appetit!“

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