Geheimtipp auf Mallorca – „Olivera“ in Capdellá: „excelente“

22. September 2018 von
Unsere Vorspeise wurde am Tisch servierfertig gemacht. Foto: Marc Angerstein

Capdellá/ Mallorca. Inmitten des UNESCO-Weltkulturerbes „Serra de tramuntana“, liegt am Fuße der Berge zwischen Olivenhainen das „Oliverá“. Es gehört zur Hotelanlage „Castell son Claret“, ist aber bei Reservierung auch für Nichthotelgäste geöffnet.

In unserer Reihe „regionalKulinarisch.de on Tour“ haben wir dort auf der Außenterrasse vor dem Bergpanorama ein selbst zusammengestelltes Drei-Gang-Menü genossen und mallorquinischen Wein getrunken.

2016 „Nounat“ ist ein einheimischer Chadonney, der sich in einer modern schlichten Flasche präsentiert. Er hat eine exotische Note mit Aromen von Ananas, Banane und Grapefruit, Orangenzesten, Birne, Mandeln, Brioche, Feuerstein, Hauch Vanille und Akazienblüten. 14% Alkohol, wenig Säure. Ideal für für unsere Wahl.

Zur Einstimmung erhielten wir Oliven und leicht pikant angeröstete Mandeln. Als Vorspeise wählten wir hausgemachte Burrata aus Kuhmilch von der Insel Menorca mit Auberginen-Caponata-Salat. Für zwei Personen, am Tisch für zwei Personen angerichtet, für 32 Euro. Geschmacklich ein Hochgenuss.

Fangfrische Dorade aus Port Andratx landete als Hauptgang auf unserem Teller. Frischer geht es kaum. Das Fischfilet wurde mit einer würzigen Marinade gegrillt und auf einem Sud aus diversen Meeresfrüchten und einer Jacobsmuschel serviert. 34 Euro pro Person, nicht ganz günstig, aber Bissen für Bissen sein Geld wert. Ein solches Aroma von Meeresfrüchten, gefühlt mit einer geschmacklichen Meeresbrise, haben wir selten erlebt.

Den süßen Abschluss bildete ein Toffee Coulant mit hausgemachtem Joghurteis. Sehr erfrischend und deutlich weniger süß, als erwartet. Die warme Toffeecreme ergoß sich über den Teller, als wir es mit dem Löffel anstachen. Das leicht säuerliche Joghurteis bildete einen sehr guten Kontrast. Preis pro Person: 12 Euro.

Ballermann war gestern. Mallorca steht heute für kulinarischen Genuss, übrigens auch für kleinere Geldbeutel. Das Olivera können wir in den Freiluft-Monaten im Außenterrassenbereich wirklich nur empfehlen.

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