Die Rettung des Frühstückseis

23. Dezember 2013 von
Das Frühstücksei. Bild: Dat Medienhus.

Das Frühstücksei. Bild: Dat Medienhus.

Es gibt größere Aufgaben in der Küche. Zugegeben. Aber gerade die selbstverständlichen Dinge des Lebens werden in der Regel vernachlässigt. Es geht um das gute alte Frühstücksei. Und wer schon einmal vernachlässigte Exemplare von einem Hotelbuffet gerettet hat, der weiß, was man alles verkehrt machen kann bei der Zubereitung dieses Frühstücks-Essentials. Oder wie es bei Mälzer und Witzigmann heißt: „So einfach und doch so schwer.“

Atelantisches Fleur de sel. Bild: dat medienhus.

Atelantisches Fleur de sel. Bild: dat medienhus.

Dass die Eier frisch sein sollten, dürfte wohl klar sein. Ebenso, dass ein paar Cent riesen Unterschiede ausmachen können. Als lokaler Anbieter sind Freilandeier von der Domäne Salzdahlum zu empfehlen, die es auch im Supermarkt um die Ecke gibt. Auf den Wochenmärkten der Region gibt es natürlich auch stets frische Bio-Eier. Die sind lecker und man kann mit einem guten Gewissen genießen.

Ob das Eierpieksen wirklich einen Sinn ergibt, darüber streiten sich die Gelehrten. Etwas Salz oder Essig ins Kochwasser vermindert aber auf jeden Fall die Wahrscheinlichkeit des Aufplatzens. Auch, ob man das Ei bereits in das kalte Wasser gibt, es kocht und dann vom Herd nimmt oder erst ins sprudelnde Nass, darüber kann man sich trefflich streiten. Das Abschrecken unterbricht übrigens den Garvorgang. Das ist besonders für Liebhaber weicher Eier wichtig.

Leckeres See-Salz. Bild: Dat Medienhus.

Leckeres See-Salz. Bild: Dat Medienhus.

Apropos wichtig: Wichtig ist auch die Entscheidung, welches Salz man zum Verfeinern nimmt. Kulinarisch38 empfiehlt ein gutes Seesalz oder das klassische Fleur de sel. Das nächste gekochte Frühstücksei sollte also wieder einmal mit viel Liebe zubereitet werden. Denn die einfachsten Dinge sind oft die Besten.

Kochzeiten fürs Frühstücksei:

Weich: 3 – 5 Minuten
Kernweich: 6 – 8 Minuten
Hart: 8 – 10 Minuten

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