Das sollten Sie bei Einkauf von Pfifferlingen beachten

16. Juli 2019 von
Leuchtend gelb sollten Pfifferlinge sein. Foto: Pixabay

Region. Auf immer mehr Speisekarten hier bei uns zwischen Harz und Heide nimmt jetzt wieder der „erste Pilz des Jahres“ Platz ein, denn bereits Mitte Juni startete die Pfifferlingsaison, die damit geradezu nahtlos die Spargelsaison abgelöst hat.

Der „gelbe Eierschwamm“, wie der Pfifferling auch noch genannt wird, wird nun bis Ende November wieder Einfluss auf die Küchen der Region nehmen. Kulinariker haben also genug Zeit, den Edelpilz zu genießen: Blanchiert, eingelegt, in sowie auf  Salaten oder klassisch angebraten. Pfifferlinge sollten immer gut gekaut werden, sie gelten als schwer verdaulich und bereiten Menschen mit empfindlichen Magen-Darm auch mal Probleme. Viele Verbraucher ziehen den Pfifferling inzwischen dem Steinpilz vor, was insbesondere mit dem deutlich günstigeren Preis pro Kilogramm zu tun hat.

Auch außerhalb der Saison sind Pfifferlinge zu bekommen, tiefgekühlt, im Glas oder getrocknet. Getrocknete Pilze sollten etwa eine Stunde vor der Verarbeitung eingeweicht werden.

Vorsicht vor Plastiktüten

Doch jetzt haben die frischen Pfifferlinge Saison, frische Pilze sind auch viel aromatischer. Am besten kaufen Verbraucher lose Ware auf den Wochenmärkten der Region und achten dabei darauf, dass die Pilze (möglichst gleichmäßig) klein und auf jeden Fall trocken sein sollten. Feuchte oder dunkle Stellen sollten gemieden werden. Frische Pfifferlinge sind leuchtend gelb, innen mit weißem, festen Fleisch und riechen leicht nach Aprikose. Am besten verpackt sind sie in Papier, Papiertüten, Holzkästen oder Spankörben.

Vorsicht vor Plastiktüten! Darin schwitzen die Pilze und entwickeln Schimmel und andere ungewollte Mikroorganismen. Auch in Supermärkten und Discountern sollten in Folie verschweißte Pfifferlinge nicht die erste Wahl sein. Dort gibt es sie aber auch häufig in 500-Gramm-Körbchen mit loser Ware. Aber auch da darauf achten, dass sich an den Pilzrändern möglichst noch keine dunklen Stellen gebildet haben. Wenn die Oberfläche sogar etwas runzelig ist, ist der Pilz ausgetrocknet und hat stark an Aroma verloren.

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