Burrata statt Mozzarella – einfach mal probieren!

29. August 2019 von
Burrata ist ein Hochgenuss. Foto: Marc Angerstein

Region. Feinschmecker in der Region Braunschweig-Wolfsburg-Harz bestellen in ihren italienischen Lieblingsrestaurants schon lange um: „Caprese“ wird dann mit italienischem Burrata statt mit Mozzarella serviert – natürlich mit üppigen Aufpreis. Der aber ist es wert.

Wer Kuhmilchmozzarella nicht ohnehin schon – wenn möglich – in Büffelmozzarella umbestellt hat, wird vielleicht von Burrata auch gar nicht so begeistert sein. Aber selbst in gut sortierten Supermärkten findet der aufmerksame Verbraucher diesen Hochwert-Frischkäse im Umfeld des Mozzarella zu erschwinglichen Preisen. Wen der Preisunterschied nicht schockt, sollte statt Mozzarella Burrata zuhause unbedingt einmal probieren. Zu normalen „Gummiball-Mozzarella“ (nicht despektierlich gemeint), ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und mit deutlich mehr Kalorien: Fett ist bekanntlich Geschmacksträger. Der Fettgehalt eines Kuhmilch-Mozzarella liegt bei 45 Prozent, bei Büffelmilchmozzarella bei 50 Prozent. Burrata ist ein besonderer Mozzarella, also ein Frischkäse, der aus bis zu 60 Prozent Fett besteht, was ihn aber auch besonders cremig wirken lässt. Die Form ist „säckchenähnlich“ und die Füllung wirkt fast wie eine italienische Stracciatella, Sahne und Mozzarellastränchen. Wer in Italien eine tagesfrische Burrata und keine in Salzlake eingelegte Massenproduktion genießen kann, stellt schnell fest, dass sie sahnig mit leicht süßer Note schmeckt. Die Burrata kann in der heimischen Küche ganz einfach mit hochwertigen Olivenöl und etwas Balsamico-Essig, etwas Meersalz und frischen Pfeffer, jeweils aus der Mühle, auf gereiften Tomaten angerichtet werden. Selbst als Massenware immer wieder ein Genuss!

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