Bratapfelmarmelade von Carola Ittermann

5. Dezember 2014 von

Der Weihnachtsklassiker im Glas: Bratapfelmarmelade. Wo könnte sie besser schmecken als bei Carola Ittermann.

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Man kann es förmlich riechen. Süßer Apfelduft, ein Hauch von Zimt und Nelken ziehen durch die Küche. Man kommt von draußen. Die Bratäpfel mit Nüssen, Rosinen und Konfitüre – vielleicht etwas Marzipan – waren schon vorbereitet. Und ganz allmählich platzt die Schale des rustikalen Boskops im Ofen auf. Das Fruchtfleisch wird mußig. Ein herrlicher Augenblick. Einen, dem man sich bewahren möchte. Das muss auch Carola Ittermann gedacht haben. Kulinarisch38 ist einmal mehr zu Gast in der Zauberküche. Während wir Äpfel vierteln, erzählt sie die Geschichte dieser Kreation. Das sei bereits viele Jahre her gewesen, als das Marmeladekochen lediglich Hobby war. Und Bratapfel in eingeweckter Form, das schien allen Beteiligten in der Familie eine erstrebenswerte Sache zu sein. Damals gab es so etwas noch nicht im Laden.

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Feine Gewürze

Die Grundrezeptur hat sich in den Jahren nur wenig verändert. Aber einen Trott gibt’s bei Carola Ittermann trotzdem nicht. Immer wieder tüftelt sie an neuen Gewürzen und Mischungen. Grundlage ist natürlich der säuerliche Boskop aus Vaters Garten. Der wurde nach unseren Grobarbeiten noch einmal von der Maschine zerkleinert. Dann folgen Zimt, Zimtblüten und Nelken, die sie mit geübtem Auge in den Topf schüttet. Und für dieses Mal ein Special. Mit lautem Getöse wird etwas pulverisiert. Als Carola Ittermann den Verschluss der Mühle öffnet, erfüllt ein Vanille ähnlicher Duft den Raum. Ein bisschen kräftiger vielleicht. Die Tonkabohne. Mit den Äpfeln und Apfelsaft sowie Zucker vereinen sich die Aromen zu einer Weihnachtskomposition.

Nüsse und Rosinen

Nüsse, ebenfalls aus dem Garten und dazu noch selbst geknackt, und Rosinen werden jeweils einzeln in den Gläser gefüllt und nach dem Befüllen geschüttelt. »Sonst würde es ungerecht zugehen«, lacht Carola Ittermann, während sie das Ganze mit dem Deckel schließt. In der Kindheit war es immer so. Da harrte man, vor allem in der Weihnachtszeit, in der Küche eisern aus, wenn Mutter am Plätzchenbacken war. Denn am Ende fiel doch etwas ab. Die Rühraufsätze vom Mixer, ein Löffel oder der Rest in der Rührschüssel. Und auch hier fällt ein großer Esslöffel ab. Weihnachtsapfel in seiner leckersten Form. Der schmeckt nicht nur auf dem Brötchen gut. »Auf Vanilleeis passt das ebenfalls bestens«, verrät Carola Ittermann. So schön kann die Adventszeit sein.

Carola Ittermann
Fruchtaufstriche
Alter Weg 57
38229 Salzgitter
Tel.: 05341 87 10 79
Email: Carolas-Fruchtaufstrich@web.de

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