2019er Rebblüte lässt spätere Weinlese erwarten

20. Juni 2019 von
Insgesamt ist die Rebblüte in diesem Jahr gut verlaufen. Dank guter Fruchtansätze sind die Ertragsaussichten für den 2019er Jahrgang vielversprechend. Foto: Pixabay

Region. Diese Nachricht des Deutschen Weininstituts (DWI) wird die Weinliebhaber zwischen Harz und Heide interessieren: Die Rebblüte neigt sich in diesen Tagen in den deutschen Weinbaugebieten dem Ende zu. Terminlich liegt sie damit in etwa im 30-jährigen Mittel.

Nachdem es rund 100 Tage dauert, bis die Trauben nach der Blüte erntereif sind, ist in diesem Jahr mit einem Beginn der Hauptlese ab Mitte September zu rechnen und damit deutlich später als im sehr frühreifen Jahrgang 2018. Rieslingtrauben dürften nach jetzigem Stand erst Ende September die Lesereife erreichen.

Insgesamt ist die Rebblüte in diesem Jahr gut verlaufen. Dank guter Fruchtansätze sind die Ertragsaussichten für den 2019er Jahrgang vielversprechend. In den kommenden drei Monaten kann allerdings auch noch viel passieren. Es bleibt auch im Interesse der Weintrinker zu hoffen, dass die Weinerzeuger von Wetterextremen, die mit dem Klimawandel in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben, verschont bleiben.

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